Leserbrief zum Artikel „Kita gehört in die Mitte“ Diepholzer Kreisblatt/Barnstorf 03. September 2026
Der Artikel gibt die Position der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die ich in dem Ausschuss vertrete, verkürzt und damit verfälschend wieder. Es bleibt unklar, welche Folgen eine mögliche Entscheidung ausschließlich für einen Neubau einer KiTa für das Deutsche Rote Kreuz als bisherigen Träger der Kita „Hand in Hand“ hat.
Die Fraktion der Grünen ist, als einen ersten Schritt, für einen Neubau einer eingruppigen Kita im bisherigen Standort BUEZ, um das hervorragende Konzept der KiTa „Hand in Hand“ im Verbund mit dem Waldkinderkindergarten zu erhalten. Dieses Konzept wurde bisher von Eltern, Politik und Verwaltung gelobt. Damit ermöglichen wir eine zeitnahe Lösung, die Kindern können wieder am alten Standort betreut werden, die Trägerschaft bleibt bestehen und das BUEZ wird wieder belebt.
Wir befürworten einen weiteren Neubau im ortsnahen Neubaugebiet. Hier wäre unseres Erachtens aufgrund einer bedarfsgerechten Analyse klüger, zuerst eine eingruppige Kita mit Krippe zu bauen, die so konzipiert ist, dass sie später zweigruppig ausgebaut werden kann. Eine Trägerschaft der evangelischen Kirche befürworte ich hier nach den oben genannten Schritten ausdrücklich.
Der Artikel macht nicht klar, was anscheinend auch vielen Abstimmenden nicht deutlich ist, dass offenbar bei einem Bau auf einem von der evangelischen Kirche zu erwerbenden Grundstück das DRK als Träger völlig hintenüberfällt. Weiterhin bleibt unklar, ob der Waldkindergarten, für den in eine Schutzhütte investiert werden soll, überhaupt solitär weitergeführt werden wird.
Hier wird weder ehrlich mit dem bisherigen Träger noch transparent mit Eltern und Politik umgegangen. Aus unserer Sicht ist es skandalös, wie mit Mitarbeitenden und Träger umgegangen wird.
Klaus-J. Schmelz, Vertreter der Fraktion der Grünen im Jugend- und Sozialausschuss der Samtgemeinde Barnstorf