Unser Samtgemeinde-Bürgermeister Kandidat

Thomas Heidemann

„Ich trete an, Verantwortung zu übernehmen“

Mein Name ist Thomas Heidemann, ich bin 61 Jahre alt, lebe in Drebber und bin seit vielen Jahren in der Samtgemeinde Barnstorf verwurzelt. Beruflich bin ich Diplom-Kaufmann, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer. Seit 2002 bin ich selbstständig tätig, seit 2007 als Gesellschafter einer Steuerberatungsgesellschaft. In meiner täglichen Arbeit geht es um solide Finanzen, verlässliche Entscheidungen, unternehmerische Verantwortung und darum, auch in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten.

Genau diese Erfahrung möchte ich nun für die Samtgemeinde Barnstorf einbringen. Die Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden Barnstorf, Drebber, Drentwede und Eydelstedt braucht eine Verwaltung, die bürgernah, gut organisiert und zukunftsfähig ist. Es geht um verlässliche Kinderbetreuung und Schulen, um Feuerwehr und Ehrenamt, um Digitalisierung, Klimaschutz, gute Infrastruktur, lebendige Dörfer und um eine solide Finanzpolitik. Viele dieser Themen klingen zunächst nüchtern — am Ende entscheiden sie aber sehr konkret darüber, ob Menschen gerne hier leben, Familien bleiben, Betriebe investieren und Vereine funktionieren.

Mir ist wichtig, Politik nicht aus der Parteibrille heraus zu betreiben. Natürlich trete ich als Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen an. Aber ein Samtgemeindebürgermeister ist nicht Bürgermeister einer Partei, sondern Verwaltungschef und Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte zuhören, abwägen, erklären und Entscheidungen nachvollziehbar machen. Gerade in einer Samtgemeinde kommt es darauf an, die vier Mitgliedsgemeinden fair im Blick zu behalten und nicht gegeneinander auszuspielen.

Wir Grünen haben im Vorfeld sehr bewusst nach einer jungen Frau als Kandidatin gesucht. Das war kein taktischer Gag, sondern Ausdruck einer politischen Überzeugung: Kommunalpolitik braucht mehr Frauen, mehr junge Menschen und mehr unterschiedliche Lebenswirklichkeiten. Dass daraus am Ende keine Kandidatur entstanden ist, ändert nichts an diesem Anspruch. Ich bin nicht die junge Frau, die wir ursprünglich gesucht haben — aber ich teile das Anliegen, unsere kommunale Demokratie breiter, offener und moderner aufzustellen. Wenn ich kandidiere, dann ausdrücklich auch mit dem Anspruch, jüngere Menschen und Frauen stärker einzubinden und ihnen Räume zur Mitgestaltung zu eröffnen.

Ich selbst bringe Lebenserfahrung, berufliche Führungserfahrung und kommunalpolitisches Engagement mit. Ich weiß, wie wichtig Verlässlichkeit ist — gerade beim Umgang mit öffentlichen Mitteln. Gleichzeitig bin ich überzeugt: Eine Samtgemeinde darf sich nicht nur verwalten, sie muss sich entwickeln. Wir brauchen eine klare Vorstellung davon, wie Barnstorf, Drebber, Drentwede und Eydelstedt in zehn oder zwanzig Jahren aussehen sollen.

Ich trete an, weil ich Verantwortung übernehmen möchte. Nicht laut, nicht populistisch, sondern sachlich, verbindlich und mit Respekt vor den Menschen, die hier leben und arbeiten. Die Samtgemeinde Barnstorf hat viel Potenzial. Ich möchte dazu beitragen, dieses Potenzial gemeinsam mit Rat, Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern klug zu nutzen.